Schweizer Winzer setzen sich für strengere Beschränkungen für europäische Weinimporte ein, um einheimische Produzenten zu schützen, die mit sinkendem Konsum, ausländischer Konkurrenz und Qualitätsproblemen zu kämpfen haben. Sie streben die Wiedereinführung eines Quotensystems an, das Importrechte an den Absatz von einheimischem Wein knüpft, ähnlich wie vor 2001. Während Befürworter argumentieren, dass dies die Schweizer Weinberge erhalten und einen fairen Wettbewerb gewährleisten würde, warnen Gegner, dass dies den Weinhändlern schaden und tiefgreifendere Probleme wie den rückläufigen Alkoholkonsum und Qualitätsprobleme nicht lösen würde. Trotz der Unterstützung durch Landwirtschaftsverbände stößt der Vorschlag auf potenziellen politischen Widerstand.